BlogtorsFuture – Hinter den Kulissen


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Was machen wir hier eigentlich – und warum?!

4 June 2021

Manchmal sitze ich an meinem Schreibtisch und grinse dümmlich den Bildschirm an. Gedankenverloren arbeite ich meine (meistens recht lange) To-Do-Liste ab und freue mich einfach. Ab und an, wenn ich so selig lächelnd vorm Bildschirm sitze, kommt der Chef an meinem Büro vorbei und da geschieht es zwangsläufig, dass ich mich ihm zuwende. Verwirrt fragt er dann immer: „Was gibt’s denn da zu grinsen?“ Meistens antworte ich ihm, dass es nicht spezielles gibt und wende mich wieder meiner Arbeit zu. Das ist glatt gelogen. Es gibt nämlich doch etwas, worüber ich mich freue. Ich grinse so dümmlich, weil ich meinen Job total gern hab. (Nein, ich werde nicht gezwungen, das zu schreiben.) Das ich meine Arbeit mag war nämlich nicht immer so.

Nach meinem Abschluss an der Uni kam es für mich wie für alle anderen Absolventen: Ich musste mir einen Job suchen. Damals (Ja, ja! Als die Dinosaurier noch lebten!) war die wirtschaftliche Lage im Grunde nicht anders als heute. Ich bewarb mich im Bereich Unternehmenskommunikation und konnte mich nicht über mangelnde Stellen beschweren, jedoch traf mich der Absolventenminuspunkt genau wie alle anderen: Unerfahrene können eben nicht aus diversen Jobs wählen, sondern müssen nehmen, was sie kriegen. Allgemeinhin wird der erste Job als „Erfahrung sammeln“ bezeichnet und das traf im Grunde auch auf mich zu. Allerdings war es bei mir keine besonders erbauliche Erfahrung. Versteht mich nicht falsch: Meine Kollegen waren super und mit einigen stehe ich nach wie vor in Kontakt, aber meine Aufgaben waren unbefriedigend. Ich hatte gewisse Erwartungen an die Stelle, wollte mich einbringen, wollte aufsteigen und wollte an meinen Aufgaben wachsen. Doch meine Vorstellungen wurden relativ schnell enttäuscht und ich fand mich plötzlich in einem unbefriedigenden Job ohne Entwicklungsmöglichkeiten wieder. Für mich hieß es dann einige Zeit „Augen zu und durch“ und als die Verlängerung meines befristeten Vertrages anstand, habe ich dankend abgelehnt. Der Rest ist Geschichte: Jetzt bin ich hier bei DoctorsFuture und mache meinen Job so gern, dass ich manchmal grinsend vorm PC sitze.

Die Moral von der Geschichte: Genau darum machen wir das hier. Nein, nicht grinsend vorm PC sitzen, sondern unsere Meet-the-Experts. Durch diese Fachvorträge wollen wir erreichen, dass du weißt, worauf du dich einlässt. Aber ich will es vorn erklären. Im Grunde geht es dir nach deinem Abschluss genauso wie es mir damals ging. Du suchst dir interessante Stellen raus, bewirbst dich, wirst zum Vorstellungsgespräch eingeladen und wenn du eine Zusage bekommst, dann freust du dich und nimmst die Stelle an. Na…fühlst du dich ertappt? Zugegeben kann ich dir das nicht verdenken, denn wir müssen alle mal anfangen und für den ein oder anderen heißt es eben Zähne zusammenbeißen und durch. Was du aber nicht vergessen darfst: Bei dir geht es nach der Uni noch weiter. Ich hatte keinen Pokal mehr zu gewinnen, musste keine Weiterbildung mehr absolvieren und mich in der Fachrichtung ausbilden lassen, die ich später ausüben will. Und genau das unterscheidet uns, denn du musst die RICHTIGE Weiterbildungsstelle wählen, die richtige Klinik mit den passenden Aufgaben und dem (für dich) perfekten Ausbilder, damit du später eine gute Grundlage für deine Arztkarriere hast und in genau die Richtung gehen kannst, die du dir wünschst.

Mit unseren Meet-the-Experts wollen wir dir das ermöglichen: Lern den Arzt und seine Klinik kennen, erfrag in einem ungezwungenen Rahmen alles, was du über die Weiterbildungsmöglichkeiten wissen willst, alles was dir WICHTIG ist und vor allem: Setz dich tiefer mit der Fachrichtung auseinander als du es in der Uni kannst. Schnell wirst du feststellen, ob eben genau dieser Arzt, diese Klinik und die Fachrichtung etwas für dich sind. Egal ob du eines unserer Meet-the-Expert-Dinner besuchst oder ob du an einem ONLINE-Meet-the-Expert teilnimmst, ein Bauchgefühl wird sich einstellen und du wirst wissen, ob dieser potenzielle Arbeitgeber zu dir passt oder nicht und du dir vorstellen kannst, dort zu arbeiten. (Falls das jetzt einer unserer Referenten liest: Bloß kein Druck!)

Ich sage euch wie es ist: Das ist eine hammergeile Sache. (Nein, auch das schreibe ich nicht unter Zwang!) Als ich mich nach meinem Abschluss beworben habe, war ich immer extrem genervt, wenn mich jemand zum Probearbeiten eingeladen hat. Das ging mir richtig gegen den Strich. In der Regel musste ich einen Text schreiben, ein Marketingkonzept erstellen oder sonst irgendwas machen, wofür das Unternehmen etliche hundert Euro in einen Freelancer gepumpt hätte. Ich hatte oft das Gefühl, dass eigentlich gar kein Interesse daran besteht, dass ich dort angestellt werde, sondern dass die einfach nur einen billigen Text wollen. Deshalb bin ich irgendwann dazu übergegangen, bei Bewerbungen Texte mitzusenden und beim Vorstellungsgespräch habe ich (wenn überhaupt!) nur zähneknirschend ein paar Stunden Probearbeit zugesagt. Das war arrogant und dumm und das habe ich selbst eingesehen, als ich mich in einem unbefriedigenden Job wiederfand. Ich hatte schon in dem Vorstellungsgespräch ein schlechtes Bauchgefühl und wenn ich dort zur Probearbeit eingeladen worden wäre, dann hätte ich diesen Job definitiv nicht angenommen! Ein Meet-the-Expert für meine Branche wäre rückblickend eine Sache gewesen, durch welche ich mir womöglich zwei Jahre langweilige Aufgaben erspart geblieben wären. Auf der anderen Seite wäre ich durch diesen Job womöglich niemals auf DoctorsFuture gestoßen…

Aber mal ab davon, dass Lebenswege oft Kurven beschreiben, die wir nicht vorhersehen können, kannst du mit dem Besuch unserer Meet-the-Experts ein paar Umwege vermeiden. Und du darfst mir glauben, wenn ich sage, dass jede Erfahrung wertvoll ist, aber wenn es mir einer vorher gesagt hätte, hätte ich auch ohne die zwei schlechten Jahre gewusst, dass dies nicht der richtige Weg für mich ist.

Also klick dich zu unserer Terminseite und melde dich kostenlos für unsere Meet-the-Experts an. Aber ich warne dich ausdrücklich vor: Die haben Suchtgefahr!

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